{"Name":"Geogenetische Definitionen für Lockergesteine","Definition":"Geogenetische Definitionen dienen der weitergehend genetischen Bezeichnung eines Gesteinskörpers (z.B. Till), die dadurch über die rein an den Materialeigenschaften ausgerichtete petrographische Benennung (z.B. Silt, stark tonig, sandig, kiesig grusig; vgl. Punkt \"Petrographische Bezeichnung\") hinausgeht.","Guid":"b5707ba0-33af-43cf-be22-90ac8bf77fba","Url":"https://www.geokartieranleitung.de/desktopmodules/gkalist/api/b5707ba0-33af-43cf-be22-90ac8bf77fba","Aenderungsdatum":"2025-03-31T13:17:59.72","Entries":[{"Kuerzel":"kic","Bezeichnung":"Kieselsinterbildungen","Erlaeuterung":"Bei Kieselausfällungsgesteinen (z. B. Geyserit (Kieselsinter/Opalsinter)) handelt es sich Ausfällungsbildungen aus meist amorpher Kieselsäure als lockere bis verfestigte, poröse bis dichte, überkrustende oder konkretionäre, zumeist weiße Ablagerungen. Sie werden gebildet, wenn kieselsäurereiche wässrige Lösungen einer Veränderung der physikalisch-chemische Bedingungen unterliegen. Dies ereignet sich z.B. durch Temperaturabsenkung an heißen Quellaustritten und führt zur Fällung von Opal. Beispiele sind die Geysire Nordamerikas","Synonyme":"Kieselige Ausfällungen","Status":"gültig","BegriffId":248,"ElternId":232,"Hierarchie":2,"Url":"https://www.geokartieranleitung.de/desktopmodules/gkalist/api/8199421c-adbd-4d1e-80a6-262b345cc4a3","Guid":"8199421c-adbd-4d1e-80a6-262b345cc4a3","InspireCode":"","BoreholeMl":true,"Aenderungsdatum":"28.02.2025"}]}