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Fachliche Grundlagen > Genese und Geogenese > Geogenetische Definition > Lockergesteine > Einleitung - Verwitterungs- und Rückstandsbildungen

Verwitterungs- und Rückstandsbildungen

Einleitung (M. WEIDENFELLER & STEUERWALD, K. 2019)

Verwitterungs- und Rückstandsbildungen entstehen durch Verwitterung bzw. Zersatz von Locker- und Festgesteinen, ohne dass in nennenswertem Maße Material hinzu- oder weggeführt wird. Kommt es im weiteren Verlauf zum selektiven Abtransport von Material, so bleiben Rückstandsbildungen zurück (Hinze 1989). Im Unterschied zu HINZE et al. (1989) werden die Datenblätter zu den Begriffen Rückstandslehm und Rückstandsschutt unter dem Definitionsbegriff Rückstandsbildungen beschrieben. Generell wurden alle bisherigen korngrößenabhängigen Definitionen aus A 112 (HINZE et al. 1989) zusammengefasst. Durch intensive Verwitterung entsteht aus dem Festgestein ein Lockergestein. Ein typisches Beispiel ist der Saprolit, der als neues Datenblatt hinzugekommen ist. Der Lösslehm ist durch Verwitterung des Lösses entstanden und wird deshalb als Verwitterungs- und Rückstandsbildung und nicht als Windablagerung beschrieben.

Tabelle:

Verwitterungs- und Rückstandsbildungen
Saprolit
Rückstandsbildungen

 

 

Blockmeer
Steinsohle
Lösslehm
Literatur:

HINZE, C (1989).: Zersatzbildungen und Rückstandsbildungen. – In: HINZE, C., JERZ, H., MENKE, B. & STAUDE, H. : Geogenetische Definitionen quartärer Lockergesteine für die Geologische Karte 1 : 25 000 (GK 25). – Geologisches Jahrbuch, A 112: 135.
HINZE, C., JERZ, H., MENKE, B. & STAUDE, H. (1989): Geogenetische Definitionen quartärer Lockergesteine für die Geologische Karte 1 : 25 000 (GK 25). – Geologisches Jahrbuch, A 112: 243 S.

(Letzte Aktualisierung dieser Seite: Last update : 16.02.2021 06:22:47)
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