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Der Geologischen Landesaufnahme obliegt die systematische flächendeckende Erkundung und Beschreibung der geologischen Verhältnisse an der Erdoberfläche und im Untergrund. Sie liefert damit grundlegende Erkenntnisse über den geologischen Bau und die Gesteinseinheiten eines Untersuchungsgebietes. Um eine möglichst einheitliche Vorgehensweise zu erreichen, wurde die vorliegende GEOLOGISCHE KARTIERANLEITUNG mit Empfehlungen zur Erhebung und Verarbeitung von Punkt- und Raumdaten durch die Staatlichen Geologischen Dienste erstellt. Sie soll als Rahmenrichtlinie für die geologische Kartierung, d. h. sowohl für die Aufnahme und Deutung von Geländebefunden, als auch für deren Darstellung in Karten und Erläuterungen sowie Datenbanken, Flächeninformationssystemen und Raummodellen dienen. Die GEOLOGISCHE KARTIERANLEITUNG soll gleichzeitig Kartieranfängern, Studenten und außerhalb Geologischer Dienste arbeitenden Geowissenschaftlern eine Hilfestellung bei geologischen Aufnahmen geben.

Die GEOLOGISCHE KARTIERANLEITUNG besteht aus dem gedruckt verfügbaren Teil "Allgemeine Grundlagen" und dem ausschließlich über das Internet verfügbaren Teil "Fachliche Grundlagen" die Vorbereitung und Methodik der Geländeaufnahme sowie die Darstellung und Archivierung der erzielten Informationen beschreibt, vermittelt der Teil "Fachliche Grundlagen" mit Begriffssammlungen, Definitionen, Grafiken etc. den fachlichen Hintergrund. Die "Fachlichen Grundlagen" bestehen im Wesentlichen aus Begriffslisten mit teils hierarchischem Aufbau, die dem Nutzer eine Orientierungshilfe im gewählten Themenbereich geben.

In den "Allgemeinen Grundlagen" wird auf die stetig fortschreitende Entwicklung im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung und die zu erwartenden Auswirkungen auf die geologische Landesaufnahme hingewiesen. Diesbezügliche Entwicklungen betreffen besonders die Verarbeitung und Archivierung von Daten. Datenbanken, Geographische Informationssystem (GIS), Graphik- und Modelliersoftware sind mittlerweile Standard in den Geologischen Diensten der Länder geworden. Dadurch wurden zugleich neue Möglichkeiten der Verarbeitung und Bereitstellung großer Datensätze geschaffen, die einen zunehmenden Bedarf nach grenzüberschreitend homogenen Daten zur Folge haben.

Neue europäische Vorgaben für Raumdaten, Raumdatendienste und -spezifikationen, harmonisierte Metadaten sowie Interoperabilität sieht die EU-Richtlinie zu INSPIRE vor. Zudem ist absehbar, dass die Tendenz zur Vernetzung aller Bereiche der Landesaufnahme und zur Standardisierung zunehmen wird. Die Geologische Kartieranleitung unterstützt diese Bestrebungen, indem sie zur Verwendung grenzüberschreitender Standardisierungen anregt. Die hinterlegten Begriffslisten bilden hierfür eine ausbaufähige Grundlage. Gleichzeitig pflegen die Staatlichen Geologischen Dienste die im hier vorliegenden Teil "Fachliche Grundlagen" eingestellten Daten und halten sie auf dem aktuellen Stand.
(Letzte Aktualisierung dieser Seite: Last update : 05.06.2012 09:31:12)
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