Ziele
  Bohrungen
  Gefüge
  Bayern
  Quartär
  Tertiär
  Kreide
  Jura
  Trias
  Perm
  Karbon
  Devon
  Silur
  Kambrium
  Berlin
  Quartär
  Hamburg
  Hessen
  Tertiär
  Perm
  Karbon
  Quartär
  Tertiär
  Kreide
  Jura
  Trias
  Perm
  Karbon
  Devon
  Saarland
  Sachsen
  Quartär
  Tertiär
  Kreide
  Jura
  Trias
  Perm
  Karbon
  Devon
  Quartär
  Tertiär
  Kreide
  Jura
  Trias
  Perm
  Glossar
Fachliche Grundlagen > Genese und Geogenese > Geogenetische Definition > Lockergesteine

polygenetische Höhlenablagerungen

Liste Geogenetische Definitionen für Lockergesteine

Überbegriffe Höhlenablagerungen

Unterbegriffe Höhleneingangssedimente

Download Begriffsdefinition 'polygenetische Höhlenablagerungen' als PDF

Status gültig
Kürzel hop
Erläuterung Durch räumlichen und/oder zeitlichen Wechsel verschiedener Prozesse entstandene Höhlenablagerungen.
Synonyme

Kategorisierung petrogenetisch
Englisch Cave (interior) deposits, polygnetic
Zusammensetzung / Merkmale Der Begriff „Polygenetische Höhlenablagerung“ ist eine Sammelbezeichnung für alle Höhlenablagerungen, die keiner der monogenetischen Klassen (→ klastisch, → chemisch, → biogen, → anthropogen) klar zugeordnet werden können. Die Zusammensetzung der polygenetischen Ablagerungen in Höhlen ist auf engstem Raum sehr variabel und beinhaltet alle Übergänge/Vermischungen der einzelnen Gruppen.
Entstehung Polygenetische Höhlenablagerungen sind durch räumlichen und/oder zeitlichen Wechsel mehrerer verschiedener Prozesse entstanden.
Bildungsprozess klastisch
präzipitär
fluvial
limnisch
gravitativ
biogen
äolisch
solifluktiv
• periglaziär
• chemisch
anthropogen
Bildungsraum Höhlenraum
künstlicher Hohlraum
Spalte
Bildungsmilieu subterran
Literatur Abgrenzung gegen Nachbarbegriffe:
Anmerkungen:
Literatur:
BÖGLI, A. (1978): Karsthydrographie und physische Speläologie. – 292 S.; Berlin u. a. (Springer).
FORD, D. & WILLIAMS, P. (1989): Karst Geomorphology and Hydrology. – 601 S.; London u. a. (Chapman & Hall).
HÄUSLEMANN, P. (2007): Speläo-Merkblätter C31 – Sedimente in Höhlen. – Verband Österreichischer Höhlenforscher (VÖH).
SPÖTL, C. (2005): Speläo-Merkblätter C33 – Höhlensinter. – Verband Österreichischer Höhlenforscher (VÖH).
TRAPPE, M. (2011): Sedimentpetrographie, Gliederung und Genese von Karstsedimenten, dargestellt am Beispiel der Südlichen Frankenalb. – Relief, Boden, Paläoklima, 25: 195 S.; Stuttgart (Borntraeger).
Bearbeitung Erstbearbeitung: GLASER, S., FRANZ, M., KATZSCHMANN, L. & STEUERWALD, K. (2019)

Abbildung 1
Tonig-siltiger Grus mit gerundeten Komponenten, übergehend in lagigen Sinterkalkstein; Bleßberghöhle, Unterer Muschelkalk (Neundorf, Thüringen; Bildhöhe ca. 20 cm; Foto: TLUG, 2009)
Abbildung 2
Feinkörniger Residuallehm mit herausgelösten Jurafossilien (Bildmitte), überlagert von fluviatil transportierten Geröllen und großen Versturzblöcken sowie von einer dicken Schicht von Sinterkalkstein; Mühlbachquellhöhle, Malm (Weißjura); (Dietfurt, Bayern; Bildhöhe ca. 3 m; Foto: Karstgruppe Mühlbach e.V., S. GLASER, 2015)

Inspire Code
Genutzt für BoreholeML Nein
Begriffs-ID 306
Eltern-ID 226
Hierarchie 2
Änderungsdatum 01.12.2020

Link https://www.geokartieranleitung.de/desktopmodules/gkalist/api/d1d33dbd-c20b-48e7-b2b4-4630d9b8c411
Excel https://www.geokartieranleitung.de/desktopmodules/gkalist/api/excel/d1d33dbd-c20b-48e7-b2b4-4630d9b8c411
JSON https://www.geokartieranleitung.de/desktopmodules/gkalist/api/json/d1d33dbd-c20b-48e7-b2b4-4630d9b8c411
CSV https://www.geokartieranleitung.de/desktopmodules/gkalist/api/csv/d1d33dbd-c20b-48e7-b2b4-4630d9b8c411

Zur Liste 'Geogenetische Definitionen für Lockergesteine' zurück
Zitiervorschrift:
AG Geologie: Geologische Kartieranleitung, polygenetische Höhlenablagerungen; 04.09.2023.- Online im Internet: https://www.geokartieranleitung.de/Fachliche-Grundlagen/Genese-und-Geogenese/Geogenetische-Definition/Lockergesteine/entry/d1d33dbd-c20b-48e7-b2b4-4630d9b8c411/mid/3427, Abrufdatum 30.05.2024 um 12:36 Uhr.
(Letzte Aktualisierung dieser Seite: Last update : 04.09.2023 10:21:46)
© AG Geologie